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Geschichte

Von der Urzeit bis zum kalten Krieg: Geschichte. Diskutiert über Vergangenes oder erzählt davon.

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osbert  12.04.2017 20:45:00 Zar Peter I, genannt der Grosse, mochte es überhaupt nicht, betrogen zu werden.  T A X
Klar, das mag ja niemand, aber den Zaren zu betrügen konnte den Kopf kosten! Peter hielt sich neben seiner ehrlich geliebten Ehefrau Katharina, natürlich standesgemäss noch Mätressen. Eine davon, Mary Hamilton, hielt sich ihrerseits einen Geliebten, Iwan Orlow, einen von Peters Adjutanten. Leider wurde sie dreimal von dem schwanger und um ihre Untreue zu verbergen trieb sie ab. Leider hatte Orlow noch weitere Geliebte und um ihn ganz für sich zu gewinnen, verstieg sich die gute Mary aufs Stehlen. Das fiel dann doch auf und Peter erinnerte sich, dass mal ein toter Säugling gefunden worden war. Also verhörte er, natürlich unter zuhilfenahme der Folter die Mary höchstselbst und sie gab die Morde an den Säuglingen zu.
Das war das Todesurteil. Weil Peter ihr zugesagt hatte zu Ihrer Hinrichtung persönlich zu erscheinen, war Mary fest davon überzeugt, dass er sie am Richttage, dem 14. März 1719 begnadigen werde, so wie er es mit anderen Günstlingen auch getan hatte. Allerdings immer nur bei Leuten, die er auch brauchte, wie Menschikow.
Peter kam dann auch die Stufen hinauf, küsste sie und meinte aber, er könne das Recht nicht beugen, sie sollte ihre Strafe annehmen und sich an Gott wenden. Da fiel sie in Ohnmacht und erleichterte so dem Henker seine Arbeit. Peter nahm dann den Kopf und zeigte ihn dem Publikum, wobei das vielseitig interessierte Universalgenie Peter zu einem regelrechten Anatomievortrag anhob und dem Publikum anhand des Kopfes seiner ehemaligen Geliebten die Lage von Luft- und Speiseröhre und die tropfenden Blutgefässe erläuterte. Dann küsste er den Kopf noch mal und liess ihn einbalsamieren für seine Sammlung abgeschnittener Köpfe.
Übrigens, als er mal dahinter kam, dass seine Frau sich auch einen Liebhaber hielt, schenkte er seiner Frau auch dessen abgeschnittenen Kopf.
zitiert nach Simon Bebag Montefiore "Die Romanows".
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