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Moadib  11.09.2017 23:12:19 Digital first, Bedenken second  T A X
Die Bedienung der neuen Stromzähler wird viele Stromkunden entsetzen
Die Einbaupflicht für digitale Stromzähler (Smart Meter) wirft ihre Schatten voraus. Die ersten Energieversorger und Stadtwerke informieren ihre Kunden über die Neuerung. ... Zunächst benötigen die Kunden eine PIN, die ihnen per Post zugesandt wird. Die Geräte verfügen über ein zweizeiliges Display, jedoch über keine Tastatur oder andere Eingabeeinheiten mit Ausnahme eines Lichtsensors. Sie haben richtig gelesen: Der Stromkunde kommuniziert mit seinem Stromzähler über Lichtsignale; so sieht die praktische Umsetzung des „Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende“ für Stromkunden aus. hier gehts weiter


Meinen die das wirklich ernst? Wer baut sowas?
Bearbeitet am 11.09.2017 23:12:35 von Moadib 
SusieSoho  12.09.2017 16:55:21 Digital first, Bedenken second  « T A X
Oh-oh...

"Immerhin kann der Kunde seine im Haushalt befindlichen Taschenlampen weiternutzen, Spezialgeräte müssen nicht angeschafft werden. Die PIN-Eingabe wird mit Zweimal-kurz-Anleuchten gestartet, dann werden die vier Ziffern einzeln durch erneutes Anleuchten vorgezählt, für eine 9 wird also neunmal mit der Taschenlampe auf den Sensor geleuchtet, aber bitte nur kurz, denn Fehleingaben führen zum Neustart des gesamten Vorgangs. Nach Eingabe einer Ziffer wird drei Sekunden gewartet, dann kommt die nächste Ziffer dran. Wohl dem, der einen warmen Keller hat, falls die Stromzähler dort verbaut sind."

Pruuuust!

 ·  Floyd  13.09.2017 15:11:41 Digital first, Bedenken second  « X
hmm, auch hier lohnt es sich imho doch die - meist sachlichen - Kommentare zu lesen

zum Thema Kosten:

"Warum wird hier eigentlich immer von 20€ Mehrkosten gesprochen. Richtig ist, das der Gesetzgeber für die moderne Messeinrichtung 20€ als Preisobergrenze ins Gesetz geschrieben hat. ABER jeder zahlt heute bereits über die Netznutzungsentgelte für den Messstellenbetrieb (bei einem Eintarifzähler bei meinem Netzbetreiber z.B. 16,50€). Somit sind die Mehrkosten 3,50€."

clock  12.09.2017 17:16:32 Digital first, Bedenken second  « T A X
Zusatzgeräte gibt es schon .
Einmal alle Code eingeben und dann nur noch vor den Zähler halten
(jedenfalls in der Industrie)
Würde mich nicht wundern das solche Geräte auch bald vom Stromanbieter - angeboten wird.
Vielleicht kostenlos im Zusammenhang mit langfristigen Stromverträge??????
*verlegen*

Floyd  13.09.2017 15:13:50 Digital first, Bedenken second  « T A X
ich poste hier einfach mal einen Kommentar zu dem Artikel, der mir das dort geschriebene doch zu relativieren scheint.

"

Naja, ganz so schlimm wie in dem Beitrag dargestellt ist es technisch dann doch nicht, wenn man das PDF anschaut:
– Der aktuelle Zählerstand (1. Zeile) ist immer sichtbar,nur für die Sonderfunktionen (akt. Leistung / verschiedene Zeiträume) des Zusatzdisplays braucht es die Blinkerei
– Die aktuelle PIN-Ziffer / aktive Stelle wird angezeigt, so das man nicht blind drauflos morsen muss
– Das Zusatzdisplay bleibt so lange aktiv, bis man es selbst (durch lange Anleuchten bei einer best. Anzeige) wieder abschaltet, d.h. wenn nach 2 min wieder die aktuelle Leistung angezeigt wird, ist keine neue PIN-Eingabe erforderlich sondern nur kurz “anblinken” zum Umschalten. Wenn man die Datenschutzfunktion nicht benötigt, kann man das Zusatzdisplay also auch permanent an lassen, nur im Auslieferungszustand ist es eben erst einmal aus und braucht eine PIN. Aber auch ohne dieses Zusatzdisplay sind die Zählerstände immer ablesbar, so dass ich da nicht wirklich ein Problem sehe, man muss diese Funktion also gar nicht nutzen. In Mehrfamilienhäusern will man nicht, das der Nachbar auf einen Blick sehen kann,wieviel man gerade verbraucht, daher finde ich diese Datenschutzfunktion zumindest nicht komplett sinnlos. Natürlich kann man das auch aus dem Zählerstand errechnen, aber da braucht man geringfügig länger und eine Stoppuhr…
– Die PIN per Brute Force auszuprobieren dauert wegen den 3 Sekunden nach jeder Stelle mehr als 24 Stunden und bringt nichts, ne Kamera vor dem Display, die den permanent angezeigte Zählerstand direkt aufnimmt, würde auch ermöglichen, die Daten abzufassen.Wie bei einem analogen Zähler auch.
– Ich würde die Anzeige des aktuellen Verbrauchs bzw. verschiedener Zeiträume als nette Zusatzfuktion sehen, das “Smart Meter”, was die hier vor ein paar Jahren verbaut haben, zeigt nur den Zählerstand der verschiedenen Tarifzonen (permanant im Wechsel) an, da ist nichts mit aktuellem Verbrauch oder verschiedenen Zeiträumen. Das diese Funktion mir keine 20 € Aufpreis wert wäre, ist eine andere Sache.
– Zumindest hier wurden die Daten (bei einem Feldtest vor ein paar Jahren) mit 15min-Genauigkeit an den Anbieter übermittelt und ganz nett grafisch aufbereitet über ein Webportal bereitgestellt, Vergleiche verschiedener Zeiträume und auch ein Export der Daten war möglich. Man man war also auf die Ablesung am Zähler nicht angewiesen, um die digital erfassten Daten nutzen zu können. Allerdings konnte der Zähler hier auch PLC, also die Daten direkt per Stromnetz an den Anbieter schicken.
(...)
Moadib  13.09.2017 15:18:35 Digital first, Bedenken second  « T A X
... Das diese Funktion mir keine 20 € Aufpreis wert wäre, ist eine andere Sache ...

Ich glaube das trifft es ganz gut. Mit erschließt sich im Moment nicht welcher Sinn dahinter steckt.
Floyd  13.09.2017 15:23:59 Digital first, Bedenken second  « T A X
" Ich würde die Anzeige des aktuellen Verbrauchs bzw. verschiedener Zeiträume als nette Zusatzfuktion sehen, .." warum also nicht, wie oben bemerkt kostet es wohl kein 20, sondern ca 3,x Euro pro Jahr mehr.
Moadib  13.09.2017 15:44:45 Digital first, Bedenken second  « T A X
Dem würde ich ja zustimmen ... wenn es denn nicht so umständlich wäre sich diese anzeigen zu lassen.

Aber anscheinend wurde in dem Artikel ein wenig übertrieben und Stimmung gemacht.
Floyd  13.09.2017 17:30:18 Digital first, Bedenken second  « T A X
viele technische Systeme haben Minimalschnittstellen, z.B. Bios akustische Signale oder Kommunikation über Telefontasten.
Ich vermute auch diese Schnittstelle ist nicht für die breite Masse gedacht, wäre es das, hätte man sicher - für entsprechenden höheren Mehrpreis - auch etwas komfortables implementieren können, am besten irgendwas mit Bluetooth ;-).
Den Zähler selbst kann man wie gehabt auch so ablesen, alles weitere ist dann eben für Technik-Freaks.
clock  13.09.2017 17:54:29 Digital first, Bedenken second  « T A X
Man hat sicher schlicht und einfach was verwendet- was schon vorhanden war in anderen Geräten aus eigener Produktion etc.,usw
Nur eine Frage bleibt -stellt sich weiter mir.
Ist die Meßfunktion korrekt und kann das Ding nicht manipuliert werden von Dritten oder von den beiden interessierten Seiten.
Sprich Stromabnehmer und Stromversorger.
??????
Moadib  13.09.2017 19:07:39 Digital first, Bedenken second  « T A X
Studie in den Niederlanden
Digitale Stromzähler messen völlig falsche Werte
Viele der bereits millionenfach in Deutschland eingesetzten digitalen Stromzähler dürften einem "Spiegel"-Bericht zufolge viel zu hohe Verbrauchswerte messen.
...
Die Bundesnetzagentur als zuständige Aufsichtsbehörde teilte dem Magazin nach dessen Angaben mit, sie werde die Studie prüfen und gegebenenfalls darauf reagieren.
clock  14.09.2017 18:44:01 Digital first, Bedenken second  « T A X
Meßgeräte ohne staatliches Prüfsiegel im Energiebereich ?
Na gut, das funktioniert ja praktisch so wunderbar weltweit bei Autos auch seit Jahrzehnten
0:-)
Moadib  14.09.2017 19:46:30 Digital first, Bedenken second  « T A X
Autos werden ja geprüft ... auf dem Prüfstand ... unter besonderen Bedingungen ... wenn du dich als Fahrer auch daran hälst ist der Diesel auch sauber ;-)
clock  14.09.2017 19:52:06 Digital first, Bedenken second  « T A X
Ja,ja,ja
*brilleputz*
und nicht nur die Abgase werden immer sauberer- auch der Kraftstoffverbrauch stimmt immer 100 Prozentig auf der Kommastelle.
*elfen*

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