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Glaube, Religion und Welterklärung

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AnnaCMander 14.04.2018 09:05 Christentum und Ethos  T A X
"Das Christentum hat keine ethische Norm begründet. Das Christentum hat ständig gegen jede ethische Norm und die angeblich ach so christlichen Werte verstoßen." (Aus einem Beitrag)


Es trifft zu, dass die Kirchen sich in früheren Jahrhunderten schuldig gemacht haben, als sie Heiden gewaltsam unterworfen und christianisiert haben - was allerdings im Prinzip damals üblich war -, dass sie Hexenverbrennungen und Teufelsaustreibungen gut geheißen haben, dass sie bei der Eroberung Lateinamerikas und der afrikanischen Kolonialisierung eine schwerwiegende Rolle gespielt haben. Allerdings ist das alles lange her, z. T. entsprach dieses Handeln einfach dem allgemeinen historischen Geist und Entwicklungsstand, und das alles ist längst Gegenstand der innerkirchlichen Aufarbeitung und betrifft wohl die historische Verantwortung, nicht aber die geistige Verfassung der heutigen Kirchen. (Was wäre los, wenn man die Deutschen immer noch umstandslos mit den Mördern der sechs Millionen Juden und den Entfesselern des Weltkriegs mit fünfzig Millionen Toten identifizierte, als wäre seitdem nichts geschehen.)

Es wundert mich immer wieder bei den militanten Atheisten, dass trotzdem so getan wird, als wäre dies alles das Wesen gegenwärtigen christlichen Glaubens und Handelns. Als wüsste man nicht, dass der Kern dieses Glaubens die Nächsten- und die Feindesliebe ist, das bedeutet die aktive und unterschiedslose Hinwendung zu jedem Menschen, ob Christ, Andersgläubiger, Ungläubiger, Fremder und Migrant, Weißer oder Farbiger, untadeliger Bürger oder Verbrecher - Gott hat alle angenommen und dabei die Fremden, die Verlorenen und Ausgeschlossenen den ohnehin Zugehörigen vorgezogen und ihnen eine unaufhebbare Würde verliehen. Und das alles wird nicht nur gepredigt und umworben, sondern ausgeübt im Bewusstsein des Ungenügens und der Fehlerhaftigkeit.

Natürlich kann man das alles ablehnen, es sogar (wie es hier an anderer Stelle heißt) "dusselig" nennen - credo quia absurdum - aber es lässt sich kaum bestreiten, dass es sich um einen sehr menschenfreundlichen Glauben handelt. Und ich verstehe nicht, was an einer Religion, deren Ethos die Moral des Biedermanns so weit hinter sich lässt, so verachtenswert sein soll.
clock 14.04.2018 09:21 Christentum und Ethos  « T A X
de.m.wikipedia.org/wiki/Gott_mit_uns
*Es trifft zu, dass die Kirchen sich in früheren Jahrhunderten schuldig gemacht haben, als sie Heiden gewaltsam unterworfen und christianisiert haben - was allerdings im Prinzip damals üblich war -, dass sie Hexenverbrennungen und Teufelsaustreibungen gut geheißen haben, dass sie bei der Eroberung Lateinamerikas und der afrikanischen Kolonialisierung eine schwerwiegende Rolle gespielt haben. Allerdings ist das alles lange her, *
Äh -die Kirchen sind nur christlich für dich ?
Also Kirche steht für mich persönlich für Religion und ich kenne keine Führungsschicht einer Religion- die sich nicht schuldig gemacht hat an der Menschheit.
Also zum Beispiel die Religion der Kommunisten oder der westeuropäischen Wahlfetischisten Demokratie,,,,,,
in den letzten 100 Jahre,,,,
P.S. Ach so Asien und Afrika- da leben ja auch paar Menschen,,,,
Äh - also diese Buddhisten, Naturgläubige,Islamverführte der 123456789 Unterströmungen,Japan/China Spezialmischungen des Konfuzius ,-Dali Lama,Zen , Rudimentäre Anbeter des arischen Feuergottes, usw,etc,usw
machen mehr Hoffnung auf das Paradies zu Lebenszeiten ?
Bearbeitet am 14.04.2018 10:16 von clock 
AnnaCMander 14.04.2018 10:24 Christentum und Ethos  « T A X
Das Thema meines Threads ist die im Christentum grundlegende ethische Norm. In diesem Zusammenhang werden die Kirchen erwähnt, die zwar wichtiger Teil (nicht nur Institution) des christlichen Glaubens sind, ihn aber nicht allein ausmachen. Und allerdings gibt es Kirchen nur im Rahmen dieser Religion. Was mit deiner wahllosen Vermischung und Ausdehnung der Begriffe gewonnen sein soll, sehe ich nicht, sie verlieren jede Bedeutung.

Was soll all dieses konfuse Zeug, wenn du nur sagen willst, dass du von allem nichts hältst? Das bleibt dir ja unbenommen, hat aber mit dem Thema eben nichts zu tun.
clock 14.04.2018 10:30 Christentum und Ethos  « T A X
Exakt !!
Alles konfus.
Es kann nun Mal nicht jeder so exakt sein wie du.
Der richtige Glaube vorausgesetzt- und alle wird klar und deutlich.
Das war eben der Fehler von Kopernikus und Co.
DANKE
AnnaCMander 14.04.2018 11:59 Christentum und Ethos  « T A X
Von meiner persönlichen Einstellung rede ich gar nicht, nur von dem ethischen Grundprinzip der Christen, das allgemein bekannt sein könnte.
clock 14.04.2018 12:07 Christentum und Ethos  « T A X
Wie kommste darauf das die ethischen Grundprinzipien der Christen bekannt sein könnten ?
Also mir sind sie nicht bekannter als die ethischen Grundprinzipen anderer Religionen.
Also mir persönlich ist noch nicht Mal klar was ethischen Grundprinzipien einer Religion sein soll.
Meinste das scheinheilige Moralapostel Getue von allen Religionen??
10 Gebote und so ?
Also wie Skandinavier sind besonders christlich Moralisch
Unsere Gebote heissen

Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.
Du sollst nicht glauben, dass du uns ebenbürtig bist.
Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.
Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du mehr wert bist als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.
Du sollst nicht über uns lachen.
Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.
Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.
Bearbeitet am 14.04.2018 12:14 von clock 
AnnaCMander 14.04.2018 17:38 Christentum und Ethos  « T A X
Es handelt sich um einen schlichten Satz: Diese Religion ist menschenfreundlich - und der lässt dich die Fassung verlieren.
Hallihallo 14.04.2018 18:06 Christentum und Ethos  « T A X
Für mich bedeutet das Christentum nicht Menschenfreundlichkeit, sondern mit dem lebendigen Gott versöhnt zu sein. Das heißt: Vergebung der Sünden und Frieden mit Gott durch Jesus Christus zu haben, und immer wieder eine Lebenslüge zu bekennen. Eine christliche Ethik ergibt sich dann vonselbst.
 ·  AnnaCMander 14.04.2018 18:29 Christentum und Ethos  « X
Das ist in Ordnung, aber der Anlass, diesen Thread zu eröffnen, war diese Bemerkung an anderer Stelle: "Das Christentum hat keine ethische Norm begründet." Und dagegen habe ich eingewendet: "dass der (ethische) Kern dieses Glaubens die Nächsten- und die Feindesliebe ist, das bedeutet die aktive und unterschiedslose Hinwendung zu jedem Menschen, ob Christ, Andersgläubiger, Ungläubiger, Fremder und Migrant, Weißer oder Farbiger, untadeliger Bürger oder Verbrecher - Gott hat alle angenommen und dabei die Fremden, die Verlorenen und Ausgeschlossenen den ohnehin Zugehörigen vorgezogen ..." Nur um dieses Moment geht es mir hier. Es scheint mir, dass auch Atheisten diese die alltägliche Praxis von Christen leitende Norm gut heißen könnten. Der Glaube, in dies ingebettet ist, muss da nicht betont werden.
joswil 14.04.2018 23:08 Christentum und Ethos  « T A X
Dein sektiererisches Gesabber ist hier hinlänglich bekannt und dürfte ernsthaft auch kaum einen vernünftigen Menschen interessieren. Die Ausgangsaussage, die ACM anscheinend widerlegen wollte, war doch: "Das Christentum hat keine ethische Norm begründet." Es ist ACM nicht nur nicht gelungen, diese These zu widerlegen, sie hat darüber hinaus auch keine einzige ethische Norm angeführt, die das Christentum (erst) "begründet" hätte, geschweige denn, einen Nachweis dafür erbracht. Ist ja auch nicht verwunderlich, weil ein solcher Nachweis nicht zu führen ist. Wenn, wie in derartigem Zusammenhang so oft, etwa (beispielhaft) die Bergpredigt oder das Gleichnis (die Mär) vom "armen Samariter" angeführt wird, so enthalten sie zum einen keine erst vom Christentum "begründeten" ethischen Normen oder Verhaltensanweisungen, sondern allenfalls die einer jüdischen Sekte (Jesus und seine Jünger - ihr Leben und Wirken einmal unterstellt - waren nun mal Juden und keine Christen), zum anderen waren diese sie wiedergebenden Werte schon lange vorher existierende humanistische Ideen und Zielvorstellungen für ein zivilisiertes und soziales, gemeinverträgliches Zusammenleben, Grundlage für ein Überleben der Menschheit überhaupt.
Bearbeitet am 14.04.2018 23:10 von joswil 
 ·  clock 15.04.2018 08:04 Christentum und Ethos  « X
Exakt
Aber ,aber
Du glaubst doch nicht ernsthaft das du ein y,eine ACM ,ein Schwedendemokraten,ein echtes AfD Mitglied oder ein Hh,,,,,, überzeugst.
Die brauchen ihr Elitaritäres Fundamentalismus Dasein.
Die selbsternannte Heilige aus Bombay hättest du doch auch nie versucht zu überzeugen Pille und Kondom,,,,,,,
Bearbeitet am 15.04.2018 08:39 von clock 
AnnaCMander 15.04.2018 09:04 Christentum und Ethos  « T A X
Mit dem Wort "begründen" ist nicht gemeint, dass die christliche Religion diese Hinwendung zum Fremden als Feind als erste erfunden und in die Menschheitsgeschichte eingeführt hätte, sondern dass sie die Nächstenliebe als zentrales und universales ethisches Prinzip und fundamentalen Anspruch für ihren Geltungsbereich formuliert (und diesen allerdings durch ihre Gottesvorstellung auch begründet hat, was in diesem Zusammenhang allerdings weniger wichtig ist). Das Problem des Fremdes taucht naturgemäß in allen Kulturen auf, denn die eigene Gemeinschaft ist immer Negativität als Abgrenzung gegen die Nichtzugehörigen. Im Zuge der Zivilisierung ist der Fremde zunächst der Feind. In der klassischen griechischen Antike herrschte eine klar geregelte Abwehr vor, sehr diffizil beschrieben im Danaiden-Mythos. Erst im Hellenismus bei den Stoikern, Panaitios, Cicero, Seneca, werden universalistische Gleichheitsvorstellungen formuliert, aber noch nicht Allgemeingut: Die Klasse der Fremden bleibt getrennt von den Autochthonen. Ganz anders in der jüdischen Religion. Bei Mose gibt es viele Fundstellen, die zeigen, dass der Fremde in den Bund mit Gott eingeschlossen ist: Fremde sind fähig, den Bund mit Gott einzugehen.

So einfach und selbstverständlich glatt ist der Universalismus nicht in unsere Kultur einmarschiert. Den Fremden aufzunehmen, ihn sogar gleichzustellen, ist kulturell etwas Unerhörtes. Umso erstaunlicher und angesichts der aktuellen Herausforderungen durch die globale Migrationsproblematik wohl auch hilfreicher, dass es bei uns eine Religion gibt, die diese Hinwendung zum Fremden zu einem Kernbestandteil ihres Ethos erklärt (und mit ihrer Gottesvorstellung begründet).
clock 15.04.2018 09:16 Christentum und Ethos  « T A X
Mach dich nicht absolut lächerlich.
Die schriftlichen Quellen sind so rar,,,,,,
An der Vernichtung schriftlicher Quellen VOR DEM CHRISTUM hat besonders die Organisation der christlichen Kirchen zielschrebig gearbeitet.
Nebenbei auch an die schriftlichen Quellen die nicht den römischen Bischöfen genehm war.Weswegen ich nicht Pabst schreibe,ist dir garantiert bewusst.
AnnaCMander 16.04.2018 08:33 Christentum und Ethos  « T A X
Auffallend finde ich, dass du dem Thema - die normative Substanz des christlich-jüdischen Erbes - permanent ausweichst. Das scheint mir leider bezeichnend für eine bestimmte Spielart des Atheismus, der sich dadurch intellektuell schwächt und auf eine unduldsame Ideologie verengt.
clock 16.04.2018 09:07 Christentum und Ethos  « T A X
*Ein normatives Argument ist eine Aussage, die sich auf ein anerkanntes Denkmuster, also eine Norm, stützt. Solche Denkmuster werden als Topoi bezeichnet. Normativ bedeutet, dass etwas allgemein anerkannt ist, als Richtschnur dient oder einen Maßstab für etwas darstellt.*
christlich-jüdisches Erbe ist was ? Und wer hat das geerbt ? Und welche anerkannter Norm meinst du ?
AnnaCMander 16.04.2018 09:42 Christentum und Ethos  « T A X
Ich habe es in meinem Eröffnungsbeitrag sehr genau genannt, wiederhole es hier aber gerne: Der Kern dieses Glaubens ist die Nächsten- und die Feindesliebe, das bedeutet die aktive und unterschiedslose Hinwendung zu jedem Menschen, ob Christ, Andersgläubiger, Ungläubiger, Fremder und Migrant, Weißer oder Farbiger, untadeliger Bürger oder Verbrecher - Gott hat alle angenommen und dabei die Fremden, die Verlorenen und Ausgeschlossenen den ohnehin Zugehörigen vorgezogen und ihnen eine unaufhebbare Würde verliehen. Und das alles wird nicht nur gepredigt und umworben, sondern ausgeübt im Bewusstsein des Ungenügens und der Fehlerhaftigkeit. Dies, die Nächsten- und die Feindesliebe, ist die zentrale Norm für die gemeinsame soziale Praxis (ausdrücklich: nicht der Glaube - religiöser Glaube ist selbst nicht Norm, sondern kann, wie hier, Quelle einer Norm sein).

Notabene: Die von dir angeführte Definition - leider nennst du nicht die Quelle - übernehme ich nicht so. Norm verwende ich im Sinne einer übergeordneten Regel für geteilte soziale Praxis.
 ·  clock 16.04.2018 10:13 Christentum und Ethos  « X
Sei so nett und führe eine Diskussion mit y
Ihr beiden habt den gleichen Stil.
Vielen Dank und tschüss

 ·  clock 14.04.2018 18:13 Christentum und Ethos  « X
Dein schlichter Satz lässt mich nicht die Fassung verlieren.
Ich bin nur ehrlich und sage klar und deutlich was ich denke.
*Diese Religion ist menschenfreundlich*
*weglach-m*
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