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joswil 10.06.2018 19:33 Politische Talkshows - Nicht objektiv, sondern verantwortungslos  T A X
"Da nennt jemand die systematische, industrielle Vernichtung von Menschen einen "Vogelschiss", da will jemand die Geschichte der Schoah, das Aussondern, Vertreiben, Einkerkern, Foltern, Sterilisieren, Aushungern, Vergewaltigen, Töten von Millionen von Menschen banalisieren, als sei die Erinnerung schmutzig und nicht die Verbrechen. Da will jemand nicht "provozieren", sondern revisionistische Positionen mit bürgerlichem Gestus ummanteln - und die Republik diskutiert, ob es illiberal sei, solchen Menschen nicht auch noch zusätzlich im Fernsehen eine Plattform für ihre Menschenverachtung zu bieten? Wo leben wir eigentlich? Antisemitismus abzulehnen, ist kein Zeichen mangelnder Liberalität, sondern Ausdruck eines Minimums an Zivilität."

www.sueddeutsche.de/medien/kolume-antastbar-1.4007666
clock 11.06.2018 03:39 Politische Talkshows - Nicht objektiv, sondern verantwortungslos  « T A X
Der Begriff Revisionismus (lat. revidēre „wieder hinsehen“) steht für Versuche, eine als allgemein anerkannt geltende historische, politische oder wissenschaftliche Erkenntnis und Position nochmals zu überprüfen, in Frage zu stellen, neu zu bewerten oder umzudeuten. Der Begriff wird sowohl von den Befürwortern als auch von den Gegnern solcher Revisionen verwendet.
Wiki
Herrscht in Israel nicht auch der Kapitalismus ?



Ich glaube dieser Kommentar
m.spiegel.de/kultur/gesellschaft/tv-talkshows-in-der-krise-kolumne-a-1212186.html
bringt es noch mehr auf dem Punkt,als der in der Süddeutschen.
Es gibt eben eine Sehnsucht nach Ernsthaftigkeit und Engagement, die sich nicht spiegelt in den bisherigen Talk-Formaten. Es fehlen die Orte, an denen gesellschaftliche Verständigung anders möglich ist als in Form einer Abwehrschlacht gegen rechte Vorurteile. Die mediale Verengung der Gegenwart auf die Themen Islam, Islamismus, Terror, Flucht, Integration, Leitkultur produziert nicht nur rechte Wahlsiege. Sie schließt eben auch weite Teile der Bevölkerung aus, die sich nicht mehr repräsentiert fühlen von dieser Talk-Republik und sich abwenden. Und das sind nicht die Wähler der AfD.

Der Egoismus also - persönlich, national, "wir" gegen "die" -, den die großen Talkshows schon in der Euro-Krise gefördert haben, verbunden mit der berufsbedingten Kälte, dem strukturellen Rassismus und der Schneidigkeit der Argumente haben eine gesellschaftliche Atmosphäre geschaffen, in der die "Bild" immer noch ein menschenverachtendes Medium ist - nur mittlerweile umgeben von einem medialen Hallraum, der Menschenverachtung feierabendlich normalisiert hat.
Bearbeitet am 11.06.2018 07:19 von clock 
clock 11.06.2018 10:59 Politische Talkshows - Nicht objektiv, sondern verantwortungslos  « T A X
Entschuldige

Der Begriff Revisionismus (lat. revidēre „wieder hinsehen“) steht für Versuche, eine als allgemein anerkannt geltende historische, politische oder wissenschaftliche Erkenntnis und Position nochmals zu überprüfen, in Frage zu stellen, neu zu bewerten oder umzudeuten. Der Begriff wird sowohl von den Befürwortern als auch von den Gegnern solcher Revisionen verwendet.
Wiki

Es gibt eben eine Sehnsucht nach Ernsthaftigkeit und Engagement, die sich nicht spiegelt in den bisherigen Talk-Formaten. Es fehlen die Orte, an denen gesellschaftliche Verständigung anders möglich ist als in Form einer Abwehrschlacht gegen rechte Vorurteile. Die mediale Verengung der Gegenwart auf die Themen Islam, Islamismus, Terror, Flucht, Integration, Leitkultur produziert nicht nur rechte Wahlsiege. Sie schließt eben auch weite Teile der Bevölkerung aus, die sich nicht mehr repräsentiert fühlen von dieser Talk-Republik und sich abwenden. Und das sind nicht die Wähler der AfD.

Der Egoismus also - persönlich, national, "wir" gegen "die" -, den die großen Talkshows schon in der Euro-Krise gefördert haben, verbunden mit der berufsbedingten Kälte, dem strukturellen Rassismus und der Schneidigkeit der Argumente haben eine gesellschaftliche Atmosphäre geschaffen, in der die "Bild" immer noch ein menschenverachtendes Medium ist - nur mittlerweile umgeben von einem medialen Hallraum, der Menschenverachtung feierabendlich normalisiert hat.

spiegel-online
Bearbeitet am 11.06.2018 11:04 von clock 

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